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Grundgedanke

Es gibt ein semantisches Modell als einzige Wahrheit. Jede Ansicht — 3D, Grundriss, Schnitt, Ansicht, PDF — wird daraus abgeleitet. Darstellung (Detailgrad, Linienstärken, Schraffuren) wird erst beim Rendern angewandt, nie in die Geometrie eingebacken. Wer eine Wand verschiebt, verschiebt sie überall.

Konkret heisst das auch: Der Grundriss entsteht nicht aus einem zerschnittenen 3D-Mesh, sondern analytisch aus den Bauteil-Parametern — Wandachsen und Dicken werden zu Linien, Öffnungen zu Lücken mit Symbol. Der PDF-Export ist derselbe Plan, nur mit echten mm-Stiftstärken statt Bildschirm-Hairlines. Schnitte und Ansichten laufen über eine eigene, analytische Rust-Pipeline (kein Hidden-Line-Removal nötig) und sind im 3D-Viewport live verdrahtet, nicht nur ein Spike.

Herkunft

DOSSIER ist die eigenständige Neuimplementierung des gleichnamigen Rhino-Plugins: dieselbe Denkweise — Geschosse, Kategorie-Ebenen, mehrschichtige Bauteile, Prioritäts-Verschneidung — jetzt mit eigenem Datenmodell und eigener Rendering-Engine (Rust/WASM/WebGPU, intern „Nordstern" genannt) statt Rhino-Aufsatz.